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Richtfest für den Ausbau des Ruderleistungszentrums - 24.10.2013

Heute feierte das Ruderzentrum am Dortmunder-Ems-Kanal Richtfest für seine Ausbaumaßnahme. Aufgrund der ständig wachsenden Anzahl von Sportlerinnen und Sportlern am Stützpunkt und um die Leistungsfähigkeit dieses Zentrums langfristig sicherzustellen, wird die Anlage um ein Ergonometriezentrum erweitert. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die Aufstockung des bestehenden Gebäudes. Das Haus mit seinen bislang zwei Obergeschossen wird um eine dritte Etage vergrößert.

Stadträtin Birgit Zoerner, Bernd Kruse (Geschäftsleiter der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund/Geschäftsführer des Olympiastützpunkts Westfalen (OSP)), Friedrich Dieck (Leiter Sportstätten des OSP), Thomas Friedhoff (Leiter des OSP) sowie Vertreter der beteiligten Architekten und Firmen machten sich ein Bild von der Baumaßnahme.

„Nach den herausragenden Erfolgen der hier trainierenden Ruderinnen und Ruderer gerade in den vergangenen Jahren is es uns wichtig, die Rahmenbedingungen am Ruderleistungszentrum nochmals deutlich zu verbessern. Die tolle Erfolgsgeschichte soll möglichst weitergehen! Ich bin überzeugt, dass der Stützpunkt sehr gut für die sportlichen Herausforderungen aufgestellt sein wird“, sagt Stadträtin Birgit Zoerner.

Die Kosten der Baumaßnahme betragen 1.132.675 Euro. Die Finanzierung teilen sich der Bund mit 481.387 Euro (42,5 Prozent), das Land NRW mit 424.753 Euro (37,5 Prozent) und die Stadt Dortmund mit 226.535 Euro (20 Prozent).

Die Ausbaumaßnahme umfasst einen Ergonometriebereich mit 242 qm, einen Gymnastikbereich mit 27 qm, einen Physiobereich mit 41 qm und einen Analysebereich mit 33 qm. Unter Berücksichtigung aller Nebenflächen entsteht ein neuer Bereich mit 366 qm.
Der Neubau, eine Stahlkonstruktion mit Paneelen-Verkleidung, entspricht bei der Wärmedämmung den neusten ökologischen Anforderungen. Die Farben und Materialien wie beispielsweise der Holzboden greift das Thema Wassersport auf. Der Balkon an der Frontseite erlaubt einen optimalen Blick auf die Trainings- und Wettkampfstrecke am Kanal.
Eine Lüftungs- und Klimaanlage der neusten Generation garantiert, dass die Aktiven im Ergonometriezentrum unter optimalen Bedingungen trainieren können. Zusätzlich werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in Sachen Brandschutz und Sicherheitsbeleuchtung am bestehenden Gebäude ausgeführt. Das Ruderleistungszentrum ist seit über 20 Jahren Heim des Deutschlandachters und Bundesligastützpunkt mit besonderer Bedeutung. Das Flaggschiff des Rudersports ist zweimaliger Olympiasieger, aktueller Olympiasieger der Spiele in London 2012.

Über 50 Bundeskaderathletinnen und –athleten kommen zum täglichen Training, über 100 sind es im Wochenend- und Lehrgangsbetrieb. Sieben hauptamtliche Trainer arbeiten hier. Der Bootpark umfasst sieben Motorboote sowie mehr als 50 Rennboote. Der Stützpunkt verfügt über Übernachtungsmöglichkeiten für Lehrgangsteilnehmer, eine Küche zur sportgerechten Verpflegung von bis zu 200 Personen. Zudem gibt es über 20 Wohngemeinschaften in der Nähe der Trainingsstätte.
Während des Bauzeitraumes wird die Nutzung einzelner Bereiche wie Bootshalle, Umkleideräume und einige Krafträume weitestgehend sichergestellt. Das bedeutet eine große Herausforderung für alle beteiligten Firmen, Architekten, Statiker und die Bauleitung. Mit der Fertigstellung wird im Dezember gerechnet. Die offizielle Eröffnung soll im April 2014 stattfinden.

Autor: Bernd Wolsing